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Verstärkung für Defensive. Patrick Hirsch wechselt von Bietigheim zu den TSG-Fußballern

BKZ // 9.5.17 // Uwe Flegel

Keven Schlotterbeck zum derzeitigen Oberliga-Spitzenreiter SC FreiburgII, Stephan Fichter zum Verbandsligisten Normannia Gmünd und Marius Jurczyk zum Landesligisten TSV Schornbach: Gleich drei von vier Stammverteidigern stehen der TSG Backnang in der neuen Saison nicht mehr zur Verfügung. Egal ob in der Verbands- oder in der Oberliga. Mit dem aus Oppenweiler stammenden Marcel Fritz (VfB Neckarrems) hat der Verein aus den Etzwiesen auf der Position hinten rechts bereits vor Wochen Ersatz gefunden (wir berichteten).

Nun gibt es auch einen neuen Linksfuß als Innenverteidiger. Der heißt Patrick Hirsch, ist 25 Jahre alt und kommt vom Vierten der Bezirksliga Enz/Murr Germania Bietigheim. Dort hat der 25-jährige Defensivspezialist in den bislang 30 Saisonspielen nicht nur hinten aufgeräumt, sondern vorne auch bereits acht Tore erzielt und vier Treffer vorbereitet. Nicht die allerschlechteste Bilanz für einen Abwehrspieler. „Patrick ist sehr zweikampf- und kopfballstark“, beschreibt das TSG-Vorstandsmitglied Marc Erdmann den 1,90 Meter großen Kicker, der auf der Schlotterbeck-Position zu einer Alternative werden soll.

Dass der Mann aus der Bezirksliga das schaffen kann, bewies er bereits bei mehreren Trainingseinheiten, die er beim Verbandsligazweiten aus dem Murrtal absolviert hat. Dort hinterließ Patrick Hirsch bei den Verantwortlichen einen nachhaltigen Eindruck. Kein Wunder, hatte der Abwehrspieler doch schon in der Jugend und in seiner Aktivenzeit mehrfach Angebote von höherklassigen Vereinen. Aus Verletzungs- und anderen Gründen hat er diese bislang abgelehnt. Nun aber verlässt er die traditionsreiche Germania aus Bietigheim. Ob zu einem Verbands- oder einem Oberligisten, das zeigen die nächsten sechs Wochen.

 

Herren1: Molinari übernimmt zur kommenden Saison

Verbandsligakicker aus Backnang sind bei der Suche nach einem Lang-Nachfolger beim Ligarivalen Gmünd fündig geworden

Aus der Backnanger Kreiszeitung vom 15.04.17 - Uwe Flegel

Das ging rasch. Bei der Suche nach einem Trainer für die neue Saison ist Fußball-Verbandsligist TSG Backnang fündig geworden. Beniamino Molinari wird Nachfolger von Markus Lang, der sich nach vier Jahren aus den Etzwiesen verabschiedet (wir berichteten). Molinari steht derzeit noch in den Diensten des TSG-Ligarivalen Normannia Gmünd.

„Auch wenn es sich wie eine Floskel anhört: Wir haben unseren Wunschkandidaten bekommen“, sagt Marc Erdmann zum neuen Coach. In der Tat hatte das für die erste Mannschaft zuständige Vorstandsmitglied nie bestritten, dass Beniamino Molinari bei der Trainersuche ganz weit oben auf der Kandidatenliste steht. Das auch, weil wenige Tage vor Langs Entscheidung, die TSG zu verlassen, in Gmünd der Vertrag mit Backnangs neuem Coach nicht verlängert wurde. Eine Entscheidung, die in der alten Reichsstadt im Remstal für ordentliche Diskussionen gesorgt hat. Nicht nur, weil Molinaris Arbeit im Remstal seit über zweieinhalb Jahren große Anerkennung gefunden hat, sondern auch weil der 36-Jährige durch und durch ein Normanne ist. Dort hat er als kleiner Junge gekickt, alle Jugendteams durchlaufen und danach den Weg von der Bezirks- bis in die Oberliga mitgemacht. Nur einmal war Molinari weg: In der Saison 2000/2001 spielte er beim SV Bonlanden in der Oberliga an der Seite von zwei anderen Gmündern, hieß sein Trainer damals doch Norbert Stippel und einer seiner Mitspieler war Alexander Zorniger. Der kam ein Jahr nach Molinaris Rückkehr ebenfalls zur Normannia und verdiente sich dort seine erste Sporen als Trainer.

„Selbstverständlich versucht man von jedem Trainer das Beste rauszuholen, aber man muss auch authentisch bleiben“, sagt der künftige Coach der Etzwiesenelf auf die Frage, ob Stippel und Zorniger eine Art Lehrmeister für ihn gewesen seien. Dass er gut hingeschaut hat, bewies Molinari in den vergangenen drei Jahren, in denen er mit der Normannia in der Verbandsliga bislang stets in der ersten Tabellenhälfte einkam. Und das, obwohl Schwäbisch Gmünd nicht zu den großen Zahlmeistern der Liga zählt und Molinari den direkten Weg vom Torjäger und Kapitän zum Cheftrainer der Normannia genommen hat. Keine leichte Aufgabe, die er gut bewältigt hat. Auch weil es der neue TSG-Trainer bei seinem alten Klub immer wieder verstand, junge Spieler in der Ersten miteinzubauen.

Auf ein solch gutes Händchen hoffen nun die Verantwortlichen in Backnang. Nicht umsonst verweist Marc Erdmann auf die Ähnlichkeiten zwischen Molinaris Noch- und künftigem Verein. Mit dem dicken Geldbündel durch die Lande ziehen können auch die Etzwiesenkicker nicht. Vielleicht hat Erdmann deshalb festgestellt, „dass es mit Beniamino Molinari vom ersten Gespräch an gepasst hat. Das gilt für sein Alter und für seine Spielphilosophie, die ähnlich wie die von Markus Lang ist“. Das gilt aber ebenfalls für die Erwartungen des neuen Mannes an die TSG. Sie braucht nach dem Abgang von Stephan Fichter (Gmünd) und Marius Jurczyk (Schorndorf) sowie des jungen Keven Schlotterbeck, der Kontakt zum SC Freiberg II haben soll, vor allem neue Innenverteidiger braucht. Erst recht, wenn der Etzwiesenklub gar den Aufstieg in die Oberliga schaffen sollte.

Ein Thema, zu dem Erdmann nur sagt: „Sieben Spieltage vor Schluss muss man sich als Tabellenzweiter mit der Relegation und dem Thema Oberliga sicherlich beschäftigen.“ Sein künftiger Coach will sich gar nicht groß dazu äußern. Er umschreibt es so: „Die Entwicklung der TSG in den vergangenen Jahren war sehr positiv.“ Auch deshalb hat der B-Lizenz-Inhaber, der die Prüfung als Lehrgangsbester abschloss, als erste Trainerstation nach seinem Heimatverein die TSG gewählt. Erdmann stellt fest: „Das waren vom ersten Augenblick an gute Gespräche und es war schnell klar, dass die Chemie stimmt.“ So gut, dass sich beide Seiten auf einen Vertrag über zwei Jahre geeinigt haben. Wobei Beniamino Molinari eines durchaus klar ist: „Ich weiß sehr genau, dass Markus Lang hier sehr gute Arbeit geleistet hat und ich in große Fußstapfen trete.“

Mario Marinic im Interview zur Vorbereitung

Am Samstag, 11.03.17 um 15 Uhr tritt unsere 1. Mannschaft zum ersten Heimspiel des neues Jahres im Etzwiesenstadion gegen den den FC Wangen 05 e.V. an .
Unser Topstürmer Mario Marinic spricht im Interview über die Vorbereitung und seine Ziele mit der Mannschaft:

Lieber Mario, die Vorbereitung läuft seit wenigen Wochen. Wie groß war die Vorfreude nach der langen Pause und wie bist Du mit Vorbereitung bisher zufrieden?

Es war eine ungewohnt lange Winterpause, für einen Vollblut-Fußballer zu lange! Jedoch konnte ich die Fußballfreie Zeit voll und ganz meiner Freundin widmen und den Winterurlaub in vollen Zügen genießen. Natürlich war ich voller Vorfreude und konnte es kaum erwarten, als es dann am 30.01. wieder zur Etzwiesen ging. Man merkt einfach, dass mir der Fußball und die Gemeinschaft die letzten Wochen dann doch gefehlt hat. In der Wintervorbereitung werden die Grundlagen in Sachen Ausdauer und Fitness für die Rückrunde gelegt, was uns in der Vergangenheit sehr ausgezeichnet hat. Gerade jetzt, bei so einer langen Fussballpause umso wichtiger. Die Freundschaftsspiele nutzen wir um verschiedene Spielsysteme zu testen sowie jedem Spieler Einsatzzeit zu ermöglichen, was in der Vorbereitung sehr wichtig ist und jeder Spieler somit Spielpraxis sammeln kann. Ein Achtungserfolg war mit Sicherheit das 3:3 gegen den 3. Ligisten und Nachbarn aus Großaspach.

Es scheint so, dass sich die Mannschaft im Vergleich zu den beiden vorherigen Spielzeiten in der Verbandsliga v.a. auch spielerisch nochmals verbessert hat. Ist die Einschätzung richtig bzw. was sind die Gründe dafür?

Wir haben seit Jahren in allen Mannschaftsteilen eine sehr beschlagene Mannschaft, welche durch unsere Neuzugänge wie Dominic Sessa und Sebastian Gleißner nochmals an fussballerische Qualität dazu gewonnen hat. Als Mannschaft versuchen wir spielerisch Lösungen zu finden, bevorzugen den “Ballbesitzfußball” und stehen für Offensivdrang mit ständigem Pressing. Gerade im Training wird meist mit Ball trainiert und das bekannte „Hoch und Weit“ von unserem Trainer Markus Lang vermieden. Ich denke, man sieht, dass wir einen Matchplan haben und für welchen Fußball wir stehen.

Die TSG belegt aktuell Platz 2 welcher für die Aufstiegsspiele in die Oberliga berechtigen würde. Die Mannschaft scheint sehr fokussiert zu sein, dieses Ziel auch zu realisieren. Täuscht die Einschätzung bzw. ist es auch aus Deiner persönlichen Sicht realistisch und erreichbar?

Wir sprechen häufig über die momentane Tabellensituation, wissen aber auch was uns noch erwartet. Gerade wir erfahrenen Spieler sind im stetigen Austausch darüber, die jüngeren zu fokussieren aber keinen Druck aufzubauen. Wir tun immer noch gut daran, von Spiel zu Spiel zu schauen. Aus meiner Sicht haben wir das Zeug dazu, den aktuellen 2. Tabellenplatz zu verteidigen, sollten wir wöchentlich an unsere Leistungsgrenze gehen und vom Verletzungspech verschont bleiben. Wichtig wird sein, gut aus den Startlöchern zu kommen und von Anfang an zu punkten.

 

Was zeichnet die aktuelle Mannschaft insbesondere aus bzw. was sind weitere Gründe für die tolle und stetige Weiterentwicklung seit dem Aufstieg vor ca. 3,5 Jahren? Sowohl was die Mannschaft anbetrifft als auch außerhalb?

 

Wir haben eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen und jungen, talentierten Spielern in unseren Reihen. Der Charakter der Mannschaft könnte kaum besser sein, sowohl auf dem Platz als auch außerhalb. Wir verbringen privat viel Zeit miteinander und sind bei Mannschaftsabenden so gut wie komplett vertreten. So etwas schweißt zusammen und konnte am Ende ein großer Trumpf sein! Einen großen Anteil daran trägt auch unser Trainerteam Markus Lang und Darko Milosevic sowie Marc Erdmann, die es Jahr für Jahr schaffen ein funktionierendes Team zusammenzustellen und Spieler zu verpflichten, die sowohl fußballerisch als auch charakterlich perfekt in die Mannschaft passen.

 

Du bist schon einige Jahre jetzt bei der TSG und letztendlich auch eines der bekanntesten Gesichter der Mannschaft. Wird die TSG zwischenzeitlich auch außerhalb des Vereins ganz anders wahrgenommen?

 

Man kann auf jeden Fall sagen, dass die TSG Backnang im Rems Murr Kreis wieder in aller Munde ist. Ich werde häufig auf unsere Erfolge und Ergebnisse angesprochen.

Auch über den Kreis hinaus werden wir anders wahrgenommen als noch vor ein/zwei Jahren, reisen wir doch häufig als Favorit und spielstarke Mannschaft zu den Auswärtsspielen an. Diese Anerkennung und Respekt haben wir uns die letzten Jahre erarbeitet.

 

Du persönlich belegst - wie die Mannschaft - auch den 2. Platz in der aktuellen Torschützenliste der Verbandsliga. Was ist wahrscheinlicher: Platz 1 in der Torjägerliste oder Platz 2 mit der Mannschaft (Platz 1 dürfte bereits an die SGV Freiberg vergeben sein….)?

Fußball ist ein Mannschaftssport, der gemeinschaftliche Erfolg steht immer über dem persönlichen. Jedoch setze ich mir persönlich immer Ziele im Leben, nur so bist Du auch vergleichbar. Mein Ziel ist es ganz klar den jetzigen Tabellenplatz zu verteidigen und es sollte unter Mithilfe meiner Mitspieler wieder zu Torjägerkanone reichen, wäre es um schöner.

 

Deine Leistungen und Deine Treffsicherheit sind keine Eintagsfliegen wie die Statistiken die letzten Jahre belegen. Auch im bereits „höheren“ Fußball Alter zeigst Du Woche für Woche herausragende Leistungen mit einer extrem hohen Treffsicherheit. Was sind Deine Geheimnisse dafür bzw. wie „pflegst“ Du Deinen Körper, um solche Leistungen abrufen zu können? Welche Ratschläge hast Du vor allem auch an junge Spieler?

 

Wie hat es Zlatan Ibrahimovic so schön ausgedrückt, „Ich bin wie ein guter Wein, desto älter, desto besser “ (lacht)… Das Alter ist nur eine Zahl. Ich bin glücklich und froh darüber, verletzungsfrei und Gesund zu sein. Wie schnell es auch in die andere Richtung gehen kann, zeigt das Schicksal unseres Spielers Dennis Fürst. Deshalb bin ich jeden Tag froh darüber, meiner Leidenschaft Fußball nachgehen zu können.

Heute höre ich mehr denn je auf meinen Körper, dazu zählt eine ausgewogene Ernährung sowie im Training die eine oder andere Kraft- und Stabiübung mehr zu machen. Meine Leistungen auf dem Platz sollen andere beurteilen, aber ich übernehme gerne Verantwortung und geh voran, sowie möchte ich als Stürmer natürlich so viel Tore wie möglich schießen, so wie ein TW so oft wie möglich zu null spielen möchte! Mein Auswahltrainer hatte mal gesagt, den Torinstinkt und das Tore schießen hast Du in die Wiege gelegt bekommen und Du weißt immer, wo sich der Ball als nächstes aufhalten könnte.

Mein Ratschlag an die jungen Spieler, ich habe viele talentierte Spieler kommen und gehen sehen, die aber an sich selbst gescheitert sind, denn Disziplin und Ehrgeiz kommt vor Talent und Gabe.

 

Was sind Deine persönlichen und sportlichen Ziele in naher Zukunft bzw. welchen Ausgang im Aufstiegsrennen sagst Du voraus?       

 

Die nahe Zukunft voraus zu sagen ist unmöglich, mein Wunsch ist es verletzungsfrei und so viele Fussballjahre wie möglich zu genießen sowie mit der TSG Backnang den Aufstieg in die Oberliga zu feiern! Bis dahin wartet noch jede Menge Arbeit auf uns.

Atha Coutroumpas im Interview

Lieber Atha, auch in der kommenden Saison wirst Du das rote Trikot überstreifen. Die Verantwortlichen des Vereins freuen sich sehr über Deine vorzeitige Vertragsverlängerung. Was war entscheidend für diese frühzeitige Verlängerung?

Es gab für mich viele Gründe in Backnang zu verlängern. Sportlich läuft es optimal, wir stehen mit einer ziemlich jungen Mannschaft auf dem zweiten Platz in der Verbandsliga. Aber auch neben dem Platz verstehen wir uns super. Sind oft zusammen unterwegs, sind alle Freunde und nicht nur Mitspieler. 

Ein weiterer Grund für die vorzeitige Verlängerung ist, dass ich mit meiner persönlichen Entwicklung sehr zufrieden bin.

Waren es lange Gespräche bzw. musstest Du lange überlegen weiterhin der TSG treu zu bleiben?

Nachdem die Verantwortlichen mir mitteilten, dass sie gerne mit mir verlängern würden, musste ich nicht lange überlegen. Ich fühle mich hier in Backnang sehr wohl und entwickle mich von Tag zu Tag weiter. Ich habe keinen Grund für mich gesehen nicht hier zu bleiben.

Du imponierst mit Deiner Spielweise die Verantwortlichen und die Fans mit Deinen kurzen und schnellen Bewegungen sowie Deinen fußballerischen Fähigkeiten. An was musst Du persönlich noch arbeiten bzw. verbessern?

 Im Kraft und Athletikbereich kann ich sicher noch zulegen. Grade gegen uns stehen die Teams sehr tief und versuchen oft über Zweikämpfe ins Spiel zu kommen. Da muss man dagegenhalten können, sonst geht man in so Spielen unter.

Als Flügelspieler würde ich behaupten, wird man meistens härter attackiert, als andere Spieler auf dem Platz. Da muss ich manchmal noch etwas ruhiger bleiben, hat mir der Trainer verdeutlicht. Aber das ist wahrscheinlich das Alter. *schmunzelt*

In der ersten Saisonhälfte hattest Du immer wieder mit einer Verletzung zu kämpfen. Um welche Verletzung handelte es sich bzw. bist Du jetzt wieder beschwerdefrei? Was können wir von einem gesunden Atha in der Rückrunde erwarten?

Ich hatte immer wieder Leistenschmerzen und schmerzen in der Hüfte. Die Ursache ist jetzt geklärt. Es handelt sich um ein sogenanntes Cam-Impingement. Das ist kurz erklärt eine Veränderung des Knochens. Durch diese Veränderung kommt es zu Reibungen, die Schmerzen verursachen. Behandeln kann man das nur operativ, was für mich im Moment nicht in Frage kommt. Trotzdem hat mir die etwas längere Winterpause gutgetan und ich habe mittlerweile kaum Schmerzen. Ich hoffe das bleibt so, damit ich dem Team mit 100%igem Einsatz helfen kann.

Deine Stammposition ist die linke offensive Außenbahn? Ist das auch Deine Lieblingsposition?

 Also eine ´Lieblingsposition´ habe ich in dem Sinne keine. Das wichtigste ist es zu spielen, wie für jeden anderen Fußballer auch. Ich habe durch die Jugend durch jede offensive Position schon gespielt und würde von mir auch behaupten, dass ich mich auf jeder offensiven Position wohlfühle. Ob es dann links, rechts oder auf der 10 im Mittelfeld ist, spielt da für mich keine entscheidende Rolle.  

Die Mannschaft belegt aktuell den Relegationsplatz die zu den Aufstiegsspielen in die Oberliga Baden-Württemberg berechtigen. Wie stehen Deiner Meinung die Chancen den Platz zu verteidigen bzw. wen siehst Du dabei als die Hauptkonkurrenten? Was könnte am Ende dabei für die TSG sprechen?

Meiner Meinung nach stehen die Chancen gut. Wir stehen nicht umsonst da wo wir stehen. 

In der Mannschafft ist viel Qualität und der Zusammenhalt als Team, sowie die Stimmung zeichnen uns aus.

Klar, als Hauptkonkurrenten muss man Sindelfingen nennen, die eine starke Runde spielen und nur einen Punkt hinter uns liegen, sowie Calcio Echterdingen, die viele gute Einzelspieler haben. Trotz allem haben wir es selbst in der Hand und können uns nur selber schlagen. Wenn wir an die Leistung der Vorrunde anknüpfen können, bin ich fest davon überzeugt, dass wir es schaffen werden den zweiten Platz zu verteidigen.

Seit dreieinhalb Jahren verbessert sich unsere Mannschaft stetig. Was sind die Gründe dafür bzw. was zeichnet diese Mannschaft insbesondere aus?   

Wir haben in der Mannschafft einen ziemlich guten Mix aus älteren, erfahrenen Spielern, sowie jungen Spielern.

Wie in der vorherigen Frage schon angeschnitten ist die Stimmung und der Zusammenhalt in der Mannschafft sehr gut, was uns am Ende den entscheidenden Vorteil gegenüber den anderen Teams bringen könnte.

Fußballerisch brauche ich zu unserem Kader nicht viel sagen. Ich denke jeder, der bei unseren Spielen regelmäßig zusieht, erkennt was für eine enorme Qualität in der Mannschafft liegt.