1930 bis Kriegsende

  1931  übernahm Ernst Schleicher, obwohl er selbst noch aktiver Spieler war, das Amt des 1. Vorsitzenden. Dieses übte er mit einer kurzen Unterbrechung während der Nachkriegszeit nahezu 30 Jahre mit viel Tatkraft aus.

Trotz einer durch die politischen Veränderungen im Jahre 1933 beginnenden Krise innerhalb des Vereins, erkämpfte sich die 1. Mannschaft in der Saison 1934/35 den Aufstieg in die Bezirksklasse. Zwar musste man zwei Jahre später wieder den Weg in eine Klasse tiefer antreten, doch dies wurde durch die Meisterschaft 1938 wieder berichtigt.

Das 20-jährige Bestehen konnte im Jahr 1939 noch festlich begangen werden, dann aber setzte der 2. Weltkrieg dem sportlichen Geschehen nicht nur beim FVB ein jähes Ende. Der Spielbetrieb kam völlig zum Stillstand.

In den letzten Kriegstagen hatte auch die Stadt Backnang und mit ihr auch der FVB unter Fliegerangriffen zu leiden. Tribüne und Klubhaus wurden durch Bomben erheblich geschädigt und auch der Platz war stark in Mitleidenschaft gezogen.
Das Jahr 1945 verging mit Bemühungen um die Instandsetzung der Platzanlage und der Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Im Dezember 1945 konnte das einzige Spiel dieses Jahres durchgeführt werden. Allerdings musste dazu auf den Adolffplatz ausgewichen werden.

Zahlreiche Sportkameraden kamen aus dem Krieg nicht zurück. Ein Bild der A-Junioren von 1938 soll dies verdeutlichen:
Von den 11 Jungs auf dem Bild kamen 5 nicht zurück (Name dick gedruckt)

     hinten: G. Heller, G.Schank, K. Bareiß, K. Wieland, G. Steinat,
     Mitte:   R. Daub, K. Kuhn, O. Fritz
     vorne:  E. Müller, K.-Th. Robitschek, E. Fritz